Samstagnachmittag in einem Bekleidungsgeschäft in der Innenstadt: drei Verkäuferinnen, eine Kassiererin, ein Filialleiter und zwei Aushilfen, die um vier Uhr anfangen. Niemand hat etwas notiert. Am Monatsende stellt der Filialleiter die Stunden aus dem Gedächtnis zusammen und immer gibt es jemanden, der sich beschwert. Wenn dir diese Szene bekannt vorkommt, liegt das Problem nicht an den Leuten: Es liegt daran, dass du kein System hast, mit dem jede Person ihren Arbeitsbeginn und ihr Arbeitsende erfassen kann. Hier erkläre ich dir, wie man die Zeiterfassung in einem argentinischen Geschäft angeht, welche Methoden in einem echten Laden funktionieren und warum diese Aufzeichnung dich beim Anwesenheitsgeld des Tarifvertrags und bei Überstunden absichert.