Die Zeiterfassung ist eine wesentliche Praxis, sowohl für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften als auch für den Schutz der Arbeitnehmerrechte. Sie kann jedoch zu einer perversen Dynamik führen, wenn sie unter der Prämisse „je mehr Stunden, desto besser“ interpretiert wird. Diese Mentalität fördert den Präsentismus, bei dem die bloße physische Anwesenheit höher bewertet wird als der tatsächliche Beitrag. Der Schlüssel zur Bewältigung dieser Herausforderung liegt darin, die objektiven Daten der Arbeitszeit klar von der subjektiven Bewertung der Ergebnisse zu trennen und so das Fundament für eine Unternehmenskultur zu legen, die beide Aspekte ausgewogen bewertet.