Auf den ersten Blick mag das Runden von Zeiterfassungen (z. B. einen Arbeitsbeginn um 9:05 Uhr als 9:00 Uhr zu werten) wie eine praktische Maßnahme erscheinen, um Diskussionen über wenige Minuten zu vermeiden. Diese Praxis bewirkt jedoch oft das Gegenteil: Sie verzerrt die Realität des Arbeitstages, fördert ein Gefühl der Ungerechtigkeit bei den Mitarbeitern und schwächt – was entscheidend ist – die Zuverlässigkeit der Zeiterfassung als rechtssicheren Nachweis.