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Arbeitszeitreduzierung auf 37,5 Stunden: was passierte und wie man sich vorbereitet

2026-01-31·10 min Lesezeit
Arbeitszeitreduzierung auf 37,5 Stunden: was passierte und wie man sich vorbereitet

Die Reduzierung der maximalen Wochenarbeitszeit auf 37,5 Stunden ist zu einer der bedeutendsten Arbeitsdebatten in Spanien geworden. Auch wenn die gesetzliche Änderung nicht so verlaufen ist wie erwartet, bleibt das Thema relevant: für Tarifverhandlungen, interne Entscheidungen und die Vorbereitung auf mögliche zukünftige Regulierungen.

1) Was mit dem Vorschlag von 37,5 Stunden im Jahr 2025 geschah

Im Jahr 2025 erreichte die Debatte das Parlament, aber der parlamentarische Prozess verlief nicht wie erwartet. Es gab keine automatische Veränderung der maximalen Wochenarbeitszeit auf nationaler Ebene.

Für HR und Operations ist die praktische Botschaft: Es gab keine automatische Änderung der maximalen Arbeitszeit, aber das Thema ist weiterhin aktiv in Tarifverhandlungen und Unternehmensagenden.

2) Warum es zurückkehren könnte (und in welchen Formaten)

Die Arbeitszeitreduzierung kann als neue legislative Initiative zurückkehren, als Teilreform über Tarifverhandlungen oder als sektorbezogene Vereinbarung in bestimmten Branchen.

Das schafft ein gemischtes Szenario: Auch wenn es kein allgemeines Gesetz gibt, kann es sektorbezogene oder unternehmensbedingte Änderungen geben, die einige Organisationen früher als andere betreffen.

3) Auswirkungen auf Schichten: einfaches Beispiel bei einer 24/7-Operation

Stellen Sie sich ein Zentrum vor, das 24/7 mit einem Minimum von 5 Personen pro Schicht benötigt. Wenn Sie heute mit Vollzeitverträgen von 40 Stunden abdecken, ändert eine Reduzierung auf 37,5 Stunden die verfügbaren wöchentlichen Stunden pro Person.

Die Vorbereitung beginnt mit grundlegenden Zahlen: notwendige Abdeckungsstunden pro Woche, vertragliche Stunden pro Person und Marge für Abwesenheiten und Rotation.

4) Hebel zur Absorption der Reduzierung ohne Serviceverlust

Der unterschätzte Hebel ist die nachfrageorientierte Planung: Abdeckung nach Zeitfenstern anpassen statt Stunden generell zu erhöhen.

Ein weiterer Hebel ist die "nicht-menschliche" Produktivität: Prozesse, Werkzeuge und Eliminierung von Verwaltungsaufgaben, die Kapazität verbrauchen.

5) Vorbereitungs-Checkliste (ohne auf offizielle Änderungen zu warten)

Erstens, messen: tatsächliche Einstempelungen vs. Dienstplan, Überstunden, Vorfälle und Fehlzeiten. Zweitens, definieren: aktuelle Abdeckungsszenarien und was sich mit weniger Stunden pro Person ändern würde. Drittens, simulieren: was mit 37,5 Stunden passieren würde, um Engpässe frühzeitig zu identifizieren.

Der Win-Win-Ansatz ist klar: Wenn eine Arbeitszeitreduzierung kommt, passt ein gut vorbereitetes Unternehmen mit Daten an, ohne im Notfallmodus zu operieren.

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