Die Diskussion über die 40-Stunden-Woche in Mexiko ist längst kein Streit mehr zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Heute ist es ein Streit zwischen Gewerkschaften. Die großen gewerkschaftlichen Korporationen, die aus dem 20. Jahrhundert stammen, spielen in einer Liga; die unabhängigen Gewerkschaften und die neueren Zentralen spielen in einer anderen. Wer die Reform nur anhand der offiziellen Mitteilungen verfolgt, verpasst das wahre Schachspiel. Hier ist die Position jedes Blocks, mit Namen und Argumenten.